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Fintech-Firma Klarna erhält Banklizenz | heise online

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Klarna: “Bequem shoppen – smoooth bezahlen”.

Der schwedische Bezahldienst Klarna hat eine Bankzulassung erhalten. Man wolle nun eine Art Ryanair der Bankwelt werden, sagte Klarna-Chef Sebastian Siemiatkowski.

Der schwedische Bezahldienst Klarna hat eine Banklizenz von der schwedischen Finanzaufsicht erhalten. Dies sei ein spannender Meilenstein, findet Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski. Seine Firma sieht er als eine Art Ryanair der Bankenwelt, erzählte Siemiatkowski der Financial Times. Klarna will nun sein Produktportfolio weiter ausbauen und etabliert sich damit als Alternative zu den großen Banken. Deren Kundenservice sei schlecht und teuer.

Klarna ist mit 70 Millionen Kunden eine der größten Banken in Europa. Auch andere Fintech-Unternehmen wie SoFi und Zopa bemühten sich um ein Banklizenzen – bislang vergeblich. Klarna musste immerhin 20 Monate auf seine Zulassung warten. Das schwedische Unternehmen will seinen europäischen Kunden künftig etwa Bankkarten anbieten; zudem werfe man ein Auge auf die USA als mögliches Expansionsziel, schreibt die Financial Times.

Klarna auf Expansionskurs

Klarna war 2005 in Stockholm gestartet. Das Unternehmen hat inzwischen 60 Millionen Nutzer; davon 15 Millionen allein in Deutschland. Das Klarna-Bezahlsystem setzen gut 70.000 Händler ein. Anfang des Jahres hatte Klarna seinen deutschen Konkurrenten Billpay übernommen und Ende 2016 das insolvente Berliner Start-up Cookies. Ende 2013 schluckte Klarna zudem den Bezahldienst Sofort. Der Wert von Klarna wird derzeit auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar geschätzt, das Unternehmen arbeitet profitabel. Gute Aussichten also für Klarna.


(dbe)

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Raiffeisen macht Geld für die Informatik locker

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20. Juni 2017 – 
Die Raiffeisen-Bankgruppe investiert eine halbe Milliarde Franken in neue Informatiksysteme. Damit möchte man effizienter werden und nicht zuletzt auch gegen das Mittel Stellenabbau vorgehen.

In einem Interview mit der Westschweizer Zeitung “Le Temps” erklärte Raiffeisen-Verwaltungsratspräsident Johannes Rüegg-Stürm, dass man bei der Bank die Einführung eines neuen Informatiksystems mit dem Projektnamen Rainbow geplant habe. Das neue Informatiksystem soll ab kommendem Jahr in mehreren Wellen beim Finanzinstitut ausgerollt werden und ist laut Rüegg-Stürm die Basis für die zukünftige Entwicklung der Bank. Er erhofft sich, dass man bei der Bank dank den neuen IT-Systemen die Kosten auf intelligente Art im Griff behalten sowie den Kundenservice verbessern kann. Um das Informatikprojekt Rainbow umzusetzen, investiert die Bankengruppe nicht weniger als 500 Millionen Franken. Zudem sprach sich Rüegg-Stürm im Interview gegen das Mittel Stellenabbau für eine Kostensenkung aus.
(asp)